
Projekt: Rolle von NK-Zellen bei der adaptiven Immunität im
Rahmen der antileukämischen Reaktion nach allogener Knochenmarktransplantation
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Für den Therapieerfolg der allogenen Knochenmarktransplantation (KMT) oder Stammzell-transplantation (SCT) bei hämatologischen Neoplasien sind neben der hochdosierten Radio-/Chemotherapie auch Spender-Immunzellen verantwortlich, die einen antitumoralen "Graft-versus-Leukämie" (GVL)-Effekt vermitteln. Neben der adaptiven Immunität der Effektor-T-Zellen, kommt hierbei auch NK-Zellen eine wichtige Rolle zu. NK-Zellen sind nicht nur im Rah-men der angeborenen Immunität bedeutsam, sondern auch in der Regulation der adaptiven Immunität. NK-Zellen können die Differenzierung und Aktivierung der spezifischen T-Zell-Antwort unterstützen, aber auch inhibitorische Effekte auf die adaptive Immunantwort vermitteln. Aktuelle Studien zeigen, dass allogene NK-Zellen bei der SCT einen protektiven "Graft-versus-Leukämie"-Effekt vermitteln, ohne Komplikationen einer "Graft-versus-Host"-Erkrankung auszulösen. Neueste Daten belegen eine große Heterogenität der NK-Zellen mit funktionell un-terschiedlichen Eigenschaften einzelner Subpopulationen. In unseren eigenen Vorarbeiten beo-bachteten wir, dass verschiedene Zytokin-Stimulationen (z.B. IL-2, IL-15, IL-18) zu unterschied-licher Polarisierung muriner NK-Zell-Subpopulationen führten. In diesem Promotionsprojekt soll die Rolle Zytokin-stimulierter NK-Zellen sowie der NK-Zell-Subpopulationen bei der antileukä-mischen Reaktion nach allogener KMT anhand eines tierexperimentellen "Graft-versus-Lymphom"-Modells untersucht werden. Die im Rahmen dieser Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse tragen entscheidend zum Verständnis der pathophysiologischen Vorgänge im Verlauf der antileukämischen Effektor-Zell-Reaktion nach allogener KMT oder SCT bei.
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