AUSBILDUNG - Medizinische Doktoranden


Nach Aufnahme in das Kolleg zu Beginn des 1. klinischen Jahres, d.h. nach der 1. ärztlichen Vorprüfung, erstellt jeder Medizindoktorand zusammen mit einem ihm aus dem Kreis der Projektleiter zugewiesenen Mentor (näheres unter Betreuung) einen inhaltlichen und zeitlichen Plan für eine studienbegleitende einjährige Qualifizierungs- und eine zweijährige Promotionsphase. Nach zwei kurzen Laborrotationen nimmt der Doktorand an ausgewählten Veranstaltungen des Qualifizierungsprogramms teil. Nach dem ersten Jahr verteidigt der Doktorand sein Dissertationsthema gegenüber einer GK-internen Prüfungskommission, erhält nach bestandener Prüfung sein Stipendium und arbeitet dann während kursfreien Zeiten an seiner experimentellen Dissertation. Im 2. und 3. klinischen Jahr beteiligt sich der Doktorand am Studienprogramm der Promotionsphase.

Um die zeitliche Planung zu erleichtern und genügend Freiraum für die experimentelle Arbeit vor allem im dritten Jahr des klinischen Abschnittes zu schaffen, wird das Studiendekanat den ins Kolleg aufgenommen Humanmedizindoktoranden eine Präferenz bei der Auswahl ihrer Kurse für den klinischen Abschnitt gewähren. Die erste Fassung der Dissertationsarbeit sollte dem Betreuer m&öuml;glichst noch im 3. klinischen Jahr vorgelegt und die endgültige Version der Dissertation muss vor dem Staatsexamen abgegeben werden.